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Durch eine großzügige Spende der Versicherungskammer Bayern verfügt die Thanhausener Feuerwehr als erste Wehr im Landkreis über eine neue Technik zum flexiblen Anstauen von fließenden Gewässern, die mobile Staustelle „Biber“.

Im Rahmen der Neubeschaffung eines TSF-Logistik wurden die Verantwortlichen der Feuerwehr auf diese Staustelle aufmerksam. Die Versicherungskammer Bayern, vertreten durch Herrn Florian Ramsl, war zufällig noch auf der Suche nach einer Feuerwehr, die die Staustelle „Biber“ auf Herz und Nieren testet. So gelang es, dass die zweite in ganz Bayern durch die Versicherungskammer Bayern gesponserte Staustelle „Biber“ an die Feuerwehr nach Thanhausen ging. Diese erstmals in den Farben der Versicherungskammer Bayern weiß und blau. Sollte sich das Einsatzmittel bewähren, will die Versicherungskammer bayernweit für den „Biber“ ein Förderprogramm auflegen. Die genauen Details dazu sind derzeit aber noch nicht spruchreif. Die Versicherungskammer Bayern ist ein starker und verlässlicher Partner bei der Förderung von Feuerwehren.

Am Freitag, 03. November, war es dann soweit. Die Staustelle „Biber“ wurde durch die Herren von der Versicherungskammer Bayern, Herrn Florian Ramsl aus München und Herrn Thomas Heger von der Geschäftsstelle in Weiden, an die Feuerwehr in Thanhausen übergeben.

Vorstand Roland Heldwein und 1. Kommandant Dominik Sölch waren sichtlich erfreut, als sie das neue Einsatzmittel in Empfang nehmen durften. 2. Bürgermeister Michael Schedl bedankte sich ebenfalls auf das herzlichste von der Versicherungskammer Bayern, wünschte aber der Feuerwehr gleichzeitig, dass die Staustufe nicht oft im Ernstfall eingesetzt werden muss. Unter den Ehrengästen waren auch Kreisbrandrat Andreas Wührl, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und Kreisbrandmeister Helmut Czepa. Kreisbrandrat Wührl hob das stetige Engagement der Versicherungskammer Bayern bei der Förderung diverser Einsatzmittel hervor. Auch er bedankte sich, dass im Rahmen des Pilotprojekts die zweite „Spende“ in den Landkreis Tirschenreuth ging.

Im Anschluss wurde der „Biber“ gleich getestet. So konnten sich die geladenen Gäste, aber auch die anwesenden Aktiven von der enorm schnellen Aufbau- und Anstauzeit überzeugen. Die mobile Staustelle kann von nur einer Einsatzkraft in kürzester Zeit aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Binnen Sekunden wurde die zum Ansaugen von Löschwasser erforderliche Anstauhöhe erreicht. Die Staustelle kann aber nicht nur zum Anstauen von Löschwasser, sondern auch bei Schadstoffeinbringung (z.B. Öl) in Gewässer von großer Bedeutung sein. So kann verunreinigtes Wasser schnellstmöglich angestaut, gebunden und abgepumpt werden. Oder auch bei Hochwasser sind Einsatzszenarien denkbar.

Nun wird der „Biber“ in den nächsten Wochen umfangreich getestet.
Abschließend bedankten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Thanhausen bei allen Beteiligten und luden zu einer kleinen „Nachbesprechung“ ein.

 

Thanhausen Biber Einsatzbild

 

 

Thanhausen Biber Gruppenbild

 

Im Bild:

v.l. n. r.

Hannes Heldwein, 2. Vorsitzender Tobias Schwamberger, Thomas Heger (Versicherungskammer Bayern), 2. Bürgermeister Michael Schedl, Florian Ramsl (Versicherungskammer Bayern), 1, Vorsitzender Roland Heldwein, Kreisbrandrat Andreas Wührl, 2. Kommandant Florian Schwamberger, 1. Kommandant Dominik Sölch, 2. Jugendwart Philip Sertl, 1. Jugendwart Florian Sölch, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, Kreisbrandmeister Helmut Czepa

 

Text und Bilder:
Roland Heldwein, Feuerwehr Thanhausen

 

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