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Eine starke Rauentwicklung war am frühen Samstag abend der Auslöser für ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst am Schutzhaus Silberhütte.

Mehrere im Gebäude eingeschlossene einer Jugendgruppe konnten sich nicht mehr selbst retten. Glücklicherweise kein Ernstfall, sondern eine geplante und länger vorbereitete Einsatzübung der umliegenden Wehren. So mussten acht Jugendliche aus dem Kellerbereich, der Gaststube im Erdgeschoss sowie den Fremdenzimmern im ersten Stock gerettet werden. Mehrere Trupps unter schweren Atemschutz drangen in das Gebäude vor und durchsuchten dieses systematisch.

Auch die Rettung über Leitern aus dem ersten Stock wurde hier geübt, zwei Personen konnten so ins Freie gebracht werden.

Uebung Silberhuette 2Durch Kameraden der Feuerwehr wurden die Geretteten anschließend zu einem Sammelplatz am nahen Parkplatz gebracht und dort betreut.
Der involvierte Helfer vor Ort aus Bärnau leistete erste Hilfe und unterstützte die Feuerwehrleute

Um die Wasserversorgung für anschließende Löschmaßnahmen sicherzustellen, wurden zwei lange Schlauchstrecken vom Speicherteich der Beschneiungsanlage zum Schutzhaus verlegt. Durch zwei Löschgruppen wurden Abschirmungen zu den Gebäuden des Langlaufzentrums und zum angrenzenden Wald errichtet.

„Ich wollte die Gelegenheit des derzeitigen Leerstands dieses Gebäudes nicht ungenutzt lassen“, so der Organisator der Übung, Kreisbrandmeister Helmut Czepa in der anschließenden Besprechung. Zudem sollte während der Übung einiges erprobt werden, was bei einem möglichen Realfall einmal zugute kommen würde. So wurden zum Beispiel die mobilen Schlauchreserve, die es seit einiger Zeit im Umkreis gibt, genutzt.

Der ebenfalls anwesende Kreisbrandinspektor Lorenz Müller lies die Übung nochmals Revue passieren und erläuterte diverse Abläufe noch näher.

Beide bescheinigten den Wehrmänner aus den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/WN eine gute Zusammenarbeit.

Nach der von der Stadt Bärnau gespendeten Brotzeit rückten die Feuerwehren aus Altglashütte, Hohenthan, Flossenbürg, Altenhammer, Floss, Thanhausen, Bärnau und Hermannsreuth  nach zweieinhalb Stunden wieder ab.

 

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