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- Geschrieben von Administrator
Am 09.05.2026 fand erneut ein Lehrgang für CSA-Träger im Feuerwehrgerätehaus der Kreisbrandinspektion Tirschenreuth statt.
Atomare, biologische oder chemische Gefahrstoffe stellen für Einsatzkräfte ein erhöhtes Risiko dar. Um bei entsprechenden Einsatzlagen bestmöglich geschützt arbeiten zu können, müssen Feuerwehren besondere Schutzmaßnahmen treffen sowie spezielle Gerätschaften und Schutzausrüstungen vorhalten. Dabei spielt der Chemikalienschutzanzug (CSA) in Kombination mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät eine entscheidende Rolle.
Zu Beginn des Lehrgangs stand ein intensiver Theorieteil auf dem Programm. Vermittelt wurden unter anderem Aufbau, Typen, Funktionen und Schutzwirkung der Chemikalienschutzanzüge sowie deren Pflege und Instandhaltung. Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmer mit Einsatzgrundsätzen und dem Umgang mit gefährlichen Stoffen.
Im Anschluss folgten praktische Gewöhnungsübungen. Hierbei trainierten die Teilnehmer unter anderem das richtige An- und Ablegen der Schutzanzüge sowie die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach einem Einsatz.
Den Abschluss bildete eine anspruchsvolle praktische Prüfung. In einem realitätsnah dargestellten Einsatzszenario auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses Tirschenreuth konnten die Lehrgangsteilnehmer ihr erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen.
Die Teilnehmer kamen diesmal aus den Feuerwehren Tirschenreuth, Mitterteich und Kemnath.
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- Geschrieben von Florian Trißl
Beim Absturzsicherungslehrgang des KFV Tirschenreuth konnten die Teilnehmer zwar den ein oder anderen beeindruckenden Blick von oben genießen – im Ernstfall bleibt dafür jedoch keine Zeit. Insgesamt 12 Feuerwehrdienstleistende aus den Feuerwehren Ebnath, Kemnath, Kötzersdorf, Plößberg, Schönkirch, Tirschenreuth, Waldsassen und Wiesau nahmen an der Ausbildung teil und verstärken damit künftig die Absturzsicherungstrupps in ihren Wehren. Den Abschluss des Lehrgangs bildete eine Übung am Amt für ländliche Entwicklung in Tirschenreuth. Alle Teilnehmer bestanden sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung mit Erfolg.
Für den langjährigen Ausbilder Klaus Quast von der Feuerwehr Mitterteich war es diesmal ein besonderer Lehrgang: Mit der nunmehr 18. Durchführung begleitete er zugleich seinen letzten Absturzsicherungslehrgang. Die Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Stefan Gleißner, KBM-Ausbildung Christian Sirtl und Lehrgangsleiter Markus Nickl dankte ihm für seine langjährige Unterstützung seit dem Jahr 2008. Als Zeichen der Anerkennung wurde Klaus Quast mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
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- Geschrieben von Steinhauser Tobias
11 Aktive aus 8 Feuerwehren im Landkreis Tirschenreuth sind nun fit im Atemschutz. Sie bestanden nach einem Lehrgang für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrhaus Tirschenreuth sowie im Atemschutzzentrum Nordoberpfalz in Neuhaus die praktische und theoretische Prüfung. Die 9 Männer und 2 Frauen kamen aus den Wehren Waldsassen, Friedenfels, Wildenreuth, Schönhaid-Leugas, Wildenau, Kemnath, Waldershof und Pleußen. Kreisbrandmeister Harald Würner und sein Ausbildungsteam klärten die Teilnehmer über die Grundlagen im Atemschutzeinsatz auf und informierten über Themen wie Sauerstoffmangel, Schutzausrüstung sowie Handhabung und die Bedienung der Atemschutzgeräte. Auch der Umgang mit dem Pressluftatmer im Einsatz wurde geschult. Die Handhabung wurde bei 2 Einsatzübungen geprobt. Zudem wurden den Teilnehmern an verschiedenen Stationen die Belastung, die bei einem Einsatz bestehen gezeigt.
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- Geschrieben von Florian Trißl
Atomare, biologische oder chemische Gefahrstoffe stellen ein erhöhtes Risiko für Einsatzkräfte dar. Daher muss die Feuerwehr besondere Schutzmaßnahmen ergreifen und gesonderte Gerätschaften und Schutzausrüstungen vorhalten. Hierbei stellt der Chemikalienschutzanzug in Kombination mit einem Umluft-unabhängigen Atemschutzgerät eine wichtige Rolle dar.
Den Anfang machte ein intensiver Theorieteil, in dem es um Aufbau, Typen, Funktionen und Schutzwirkung der Chemikalienschutzanzüge (CSA), sowie Instandhaltung und Pflege der Anzüge gingen. Außerdem mussten Einsatzgrundsätze und gefährliche Stoffe gelernt werden, bevor es an die praktischen Gewöhnungsübungen ging (z.B. An- und Ablegen der Schutzanzüge und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft).
Zum Abschluss zeigten die Lehrgangsteilnehmer ihr Wissen in der anspruchsvollen praktischen Abschlussprüfung. Diese Prüfung - ein (sehr realistisch) nachgestelltes Szenario - fand auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses Tirschenreuth statt.
Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Tirschenreuth, Mitterteich, Wiesau und Kemnath.
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- Geschrieben von Florian Trißl
Am Samstagnachmittag rückten weit über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Raum Plößberg zu einem Großeinsatz im BRK‑Seniorenheim aus. Zum Glück handelte es sich um eine umfassende Einsatzübung, die unter den Augen von Beobachtern von Feuerwehr und BRK stattfand. Einsatzleiter Alexander Hößl, 2. Kommandant der Feuerwehr Plößberg, koordinierte die anspruchsvollen Abläufe.
Aus einem zunächst gemeldeten Brandmelde-Alarm entwickelte sich das Übungsszenario zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss. Der betroffene Trakt war stark verraucht, sieben Heimbewohner galten als eingeschlossen. Unter schwerem Atemschutz retteten die Einsatzkräfte die Personen aus dem Gebäude, darunter einen bettlägerigen Bewohner, der liegend in Sicherheit gebracht werden musste.
Die Übung zeigte deutlich, wie herausfordernd ein Ernstfall am Seniorenheim wäre: Eine einzige Zufahrt und enge Platzverhältnisse erschweren das Vorgehen erheblich. Umso wichtiger war die enge Zusammenarbeit der zahlreichen Feuerwehren aus Plößberg, Beidl, Hohenthan, Schönficht, Wildenau, Floß, Bärnau, Tirschenreuth, Schönkirch und Liebenstein. Unterstützt wurden sie von der UG‑ÖEL sowie dem Gefahrgut-Kontingent mit dem CBRN‑Erkunder aus Mitterteich. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und mehreren Notärzten im Einsatz.
Die Verantwortlichen zogen ein positives Fazit: Die realitätsnahe Übung lieferte wertvolle Erkenntnisse und stärkte die Einsatzbereitschaft für den Ernstfall.












