Die offizielle Homepage des KFV Tirschenreuth

Am vergangenen Samstag fand in Gunzenhausen die feierliche Übergabe neuer Einsatzfahrzeuge für den Katastrophen- und Zivilschutz statt. Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann übergab gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt insgesamt rund 110 Fahrzeuge an Feuerwehren sowie freiwillige Hilfsorganisationen. Neben mehr als 60 durch den Freistaat Bayern beschafften Fahrzeugen stellte der Bund im Rahmen der ergänzenden Ausstattung rund 50 Fahrzeuge zur Verfügung.

Auch der Landkreis Tirschenreuth profitiert von dieser Stärkung des Bevölkerungsschutzes: Im Rahmen der Veranstaltung wurde der CBRN-Erkunder offiziell durch den Bund sowie den Freistaat Bayern übergeben. Eine Abholdelegation aus dem Landkreis Tirschenreuth nahm das Fahrzeug entgegen: Sandro Fürst, Dr. Klaus Helm und Felix Dubrowski.

Mit der neuen Ausstattung werden die Einsatzkräfte vor Ort weiter gestärkt – insbesondere für Lagen im Bereich chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahren (CBRN). Gleichzeitig unterstreicht die Übergabe die enge Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen im Katastrophenschutz sowie die Bedeutung des überwiegend ehrenamtlichen Engagements in den Hilfs- und Rettungsorganisationen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur offiziellen Berichterstattung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration (StMI) finden Sie hier:
https://www.stmi.bayern.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/detail/herrmann-uebergibt-gemeinsam-mit-bundesinnenminister-dobrindt-neue-einsatzfahrzeuge-des-katastrophenschutzes-22026/

Optionaler Hinweis: Fotos der Fahrzeugübergabe sind im Medienportal des StMI abrufbar unter https://medien.innenministerium.bayern.de/.

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Gemeinsam stark – Danke für Eure großartige Unterstützung!

Zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei allen Landwirtinnen und Landwirten für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken.

Eure Hilfsbereitschaft und Euer Engagement sind alles andere als selbstverständlich. Immer wieder zeigt Ihr, wie stark der Zusammenhalt in unserem Landkreis ist. Oft seid Ihr sogar schon auf dem Weg zur Einsatzstelle, bevor wir Euch offiziell anfordern können. Für diese außergewöhnliche Unterstützung möchten wir Euch – im Namen der Kreisbrandinspektion sowie aller Feuerwehren im Landkreis – ein herzliches Vergelt's Gott sagen!

Auch in diesem Jahr zählen wir wieder auf Eure Unterstützung!

Gerade bei Flächen- und Waldbränden sind wir auf die schnelle Hilfe unserer Landwirtinnen und Landwirte angewiesen. Besonders Wasserfässer, Güllefässer sowie Bodenbearbeitungsgeräte wie Grubber oder Pflüge leisten einen entscheidenden Beitrag, um Brände wirksam zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Das im vergangenen Jahr eingeführte Registrierungsportal hat sich dabei hervorragend bewährt. Die erfassten Daten ermöglichen es uns, im Einsatzfall gezielt die benötigten Fahrzeuge und Geräte anzufordern und dadurch wertvolle Zeit zu gewinnen.

Bitte registriert Euch erneut!

Auch wenn Ihr Euch bereits in den vergangenen Jahren registriert habt, bitten wir Euch, die Registrierung noch einmal durchzuführen.


Warum ist das notwendig?

Unser System wurde umfangreich weiterentwickelt und bietet jetzt viele neue Vorteile:

  • Ihr erhaltet jetzt einen persönlichen Zugang und könnt Eure Daten in der Zukunft jederzeit selbst aktualisieren.
  • Änderungen an Fahrzeugen oder Geräten oder auch bei Euren Kontaktdaten können schnell und unkompliziert eingepflegt werden – so bleiben alle Informationen stets aktuell.
  • Im Einsatzfall können wir Euch künftig den genauen Einsatzort inklusive Navigation und Anfahrtsbeschreibung übermitteln. Gerade bei Einsätzen in Waldgebieten ist das eine wertvolle Unterstützung.
  • (Freiwillige) Angabe der Kennzeichen von Zugfahrzeugen und Anhängern. So können wir an der Einsatzstelle eine schnelle Zuordnung vornehmen, welche Landwirte schon da sind, und welche noch angefordert werden können.


Hier geht's zur Registrierung:

https://landwirte.kez-tirschenreuth.de/register.php



Datenschutz

Selbstverständlich werden alle eingetragenen Daten streng vertraulich behandelt. Zugriff haben ausschließlich die zuständigen Mitglieder der Kreisbrandinspektion (Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister) und eine für die Dauer der Einsätze eingerichtete Einsatzleitung.
Dieser Personenkreis organisiert im Einsatzfall auch die gezielte Alarmierung der benötigten Wasserfässer und Bodenbearbeitungsgeräte.

Vielen Dank für Eure Unterstützung, Eure Einsatzbereitschaft und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass wir auch künftig im Ernstfall schnell und effektiv helfen können.

 

 

 

Beim Absturzsicherungslehrgang des KFV Tirschenreuth konnten die Teilnehmer zwar den ein oder anderen beeindruckenden Blick von oben genießen – im Ernstfall bleibt dafür jedoch keine Zeit. Insgesamt 12 Feuerwehrdienstleistende aus den Feuerwehren Ebnath, Kemnath, Kötzersdorf, Plößberg, Schönkirch, Tirschenreuth, Waldsassen und Wiesau nahmen an der Ausbildung teil und verstärken damit künftig die Absturzsicherungstrupps in ihren Wehren. Den Abschluss des Lehrgangs bildete eine Übung am Amt für ländliche Entwicklung in Tirschenreuth. Alle Teilnehmer bestanden sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung mit Erfolg.

Für den langjährigen Ausbilder Klaus Quast von der Feuerwehr Mitterteich war es diesmal ein besonderer Lehrgang: Mit der nunmehr 18. Durchführung begleitete er zugleich seinen letzten Absturzsicherungslehrgang. Die Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Stefan Gleißner, KBM-Ausbildung Christian Sirtl und Lehrgangsleiter Markus Nickl dankte ihm für seine langjährige Unterstützung seit dem Jahr 2008. Als Zeichen der Anerkennung wurde Klaus Quast mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Am 09.05.2026 fand erneut ein Lehrgang für CSA-Träger im Feuerwehrgerätehaus der Kreisbrandinspektion Tirschenreuth statt.

Atomare, biologische oder chemische Gefahrstoffe stellen für Einsatzkräfte ein erhöhtes Risiko dar. Um bei entsprechenden Einsatzlagen bestmöglich geschützt arbeiten zu können, müssen Feuerwehren besondere Schutzmaßnahmen treffen sowie spezielle Gerätschaften und Schutzausrüstungen vorhalten. Dabei spielt der Chemikalienschutzanzug (CSA) in Kombination mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät eine entscheidende Rolle.

Zu Beginn des Lehrgangs stand ein intensiver Theorieteil auf dem Programm. Vermittelt wurden unter anderem Aufbau, Typen, Funktionen und Schutzwirkung der Chemikalienschutzanzüge sowie deren Pflege und Instandhaltung. Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmer mit Einsatzgrundsätzen und dem Umgang mit gefährlichen Stoffen.

Im Anschluss folgten praktische Gewöhnungsübungen. Hierbei trainierten die Teilnehmer unter anderem das richtige An- und Ablegen der Schutzanzüge sowie die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach einem Einsatz.

Den Abschluss bildete eine anspruchsvolle praktische Prüfung. In einem realitätsnah dargestellten Einsatzszenario auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses Tirschenreuth konnten die Lehrgangsteilnehmer ihr erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen.

Die Teilnehmer kamen diesmal aus den Feuerwehren Tirschenreuth, Mitterteich und Kemnath.

Atomare, biologische oder chemische Gefahrstoffe stellen ein erhöhtes Risiko für Einsatzkräfte dar. Daher muss die Feuerwehr besondere Schutzmaßnahmen ergreifen und gesonderte Gerätschaften und Schutzausrüstungen vorhalten. Hierbei stellt der Chemikalienschutzanzug in Kombination mit einem Umluft-unabhängigen Atemschutzgerät eine wichtige Rolle dar.

Den Anfang machte ein intensiver Theorieteil, in dem es um Aufbau, Typen, Funktionen und Schutzwirkung der Chemikalienschutzanzüge (CSA), sowie Instandhaltung und Pflege der Anzüge gingen. Außerdem mussten Einsatzgrundsätze und gefährliche Stoffe gelernt werden, bevor es an die praktischen Gewöhnungsübungen ging (z.B. An- und Ablegen der Schutzanzüge und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft).

Zum Abschluss zeigten die Lehrgangsteilnehmer ihr Wissen in der anspruchsvollen praktischen Abschlussprüfung. Diese Prüfung - ein (sehr realistisch) nachgestelltes Szenario - fand auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses Tirschenreuth statt.

Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Tirschenreuth, Mitterteich, Wiesau und Kemnath.

 

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